Wo man sich noch Grüezi sagt

Heute hatten wir ein Treffen mit dem Gemeindepräsidenten von Herzogenbuchsee, Markus Loosli. Zu unserem Erstaunen wurden wir in den Sitzungsraum des Gemeinderates eingeladen. Es sah gemütlich aus, so dass man sich wohlfühlte. Wir führten ein Gespräch über die Zukunft von Herzogenbuchsee.

Uns war neu, dass es hier führende Industriekonzerne gibt. Die meisten Schafe auf der Welt werden mit Klingen aus Herzogenbuchsee geschoren. Wussten sie, dass viele Flugzeugteile durch Maschinen aus Herzogenbuchsee gefertigt werden? Schiffsmotoren brauchen bis zu 10 % weniger Diesel dank hier gebauter Einspritzsystemen. Herr Loosli erklärte uns den Zusammenhang von Tradition und Innovation. Auf die Frage, warum die Industrie hier so erfolgreich ist, erklärte uns Herr Loosli, dass gute Teamarbeit und Vertrauen statt Kontrolle wichtig sind. Uns ist aufgefallen, dass die Leute hier sehr nett sind und wir wollten wissen, ob das auch noch in Zukunft so bleiben wird. Er hat uns versichert, dass er darauf achten wird, dass man sich auch in Zukunft noch „grüezi“ sagen wird.

Herr Loosli war ein sehr netter Herr.

 

Text von Ayleen