Tagebucheinträge und Berichte von Schülern

1. Tag

An unserm ersten Tag fuhre wir nach Baar in eine Tropfsteinhööhle. Genauer gesagt die Höllgrotte. Die Steine dort sind um die 18 Mio Jahre alt, was ziemlich jung ist für eine solche Höhle. Dort war es ziemlich kalt und es tropfte die ganze Zeit von der Decke herunter, meine Brille schlug auch andauernd an. Die Grotte wurde erst anfangs zwanzigstes Jahrhaundert eröffnet, also noch nicht so lange. Man erzählt sich, dass der Teufel dort wohne und immer noch sein Unwesen treibe. Auf dem Weg dorthin wuchsen auch giftige Pflanzen, die eher selten sind.

In der Höhle sieht man, dass sie lange Zeit unter Wasser stand, was mich verwirrt. Teufel und Wasser? Sagt man nicht immer der Teufel gehört ins ewige Feuer?

Wir schliefen auf dem Horgerberg am Waldrand neben einem kleine See. Es gab sehr viele Mücken! Dort sah ich auch ein totes und nicht zu identifizierendes Tier. Ich bin mir nicht sicher, ob ein Riesen-Eichhörnchen war oder ein Baby-Fuchs?

Am Abend grillten wir noch und irgendwer kam auf die tolle Idee «Werwolf» zu spielen. Ich liebe dieses Spiel! Das spielten wir auch bis tief in die Nacht. Mit Frau Matile, Frau Güttinger und Anico spielte ich dann auch noch Gämschen. Irgendwann, nach hunderten von Marschmellows und Keksen gingen wir schlafen. Die ersten Nacht. Toll, die Schlimmste!

Lea

Tagebuch Ruben

5. Tag

Wir fuhren nach Vals und parkten auf einem Parkplatz. Wir besuchten ein Bergwerk, in dem Frau Matiles Vater 12 Jahre lang gearbeitet hatte. Zuerst gingen wir aber runter ins Dorf, damit drei von uns Gummistiefel kriegen konnten unten beim Büro. Danach ging es wieder hoch ins Steinwerk, das uns Sokrates zeigte. Zuerst zeigte er uns den oberen Sprengplatz und erklärte uns die Methoden zur Steinabtragung. Dies waren zunächst eine Sprengung und zum zweiten ein Diamantschnitt. Sokrates zeigte und erklärte uns auch noch den Aufbau des schönen Steins. Danach konnten wir beobachten, wie eine Sprengung vorbereitet wurde. Die Sprengung konnten wir um etwas nach drei Uhr beobachten. Auch durften wir noch in die laute und modern ausgestattete Halle, in welcher der Stein geschnitten und geschliffen wurde. Mir kam alles ziemlich grau vor, allerdings war das ja auch irgendwie wahr. Nachdem wir aus dem Werk kamen, machen wir uns noch einen angenehmen Tag und übernachteten auch dort.

Jahwela

7. Tag

Am Morgen wanderten wir auf den Piz Tarantschun. Der Berg war 2769 m über dem Meer. Während dem Wandern sammelte ich und Frau Matile verschiedene Kristalle. Wir fanden gelbe, weisse, durchsichtige, grosse, kleine, dicke, dünne und viele mehr. Mein Lieblingskristall war ein kleiner gelber der sehr glitzerte in der Sonne. Als wir alle auf dem Berg waren, schrieben wir unsere Namen in Gipfelbuch.

Später, wieder beim Wagen, übernachteten wir neben einem Tennisplatz. Herr Petri hatte nachgefragt, ob wir dort übernachten durften. Das Hotel, dem der Tennisplatz gehört hatte ja gesagt. Also schliefen wir da in der Nacht. (Am andern Morgen weckte uns ein Mann, der für die Gemeinde arbeitet.  Er sagte, dass wir hier nicht übernachten dürfen. Also assen wir ein schnelles Zmorge und gingen dann weiter.)

Yanic

6. Tag

Yippie, wir gingen ins Thermalbad. Luxus pur! Es war toll. Es gab viele verschiedene Bäder: mit Blüten, die nach Bergamotte duften, 40 Grad heisses Wasser oder auch welches mit null Graden. Am besten fand ich aber die heissen Steine, auf die man sich legen konnte. Ein Traum! Wir hatte leider nur 2 Stunden Zeit, aber kaputt waren wir trotzdem alle. Vor allem, da wir danach noch Wandern mussten. Auf dem Weg dorthin – genauer gesagt Flims – assen wir Hamburger. Dort wollten wir zur Glarner Hauptüberschiebung, die unter UNESCO-Schutz steht, also Weltkulturerbe ist. Dort sieht man gut wie Eurasien und Afrika eine konvergale Plattengrenze gebildet haben (und sich deshalb die Alpen gefaltet haben). Wir sahen auch noch das Martinsloch, das von Flims nach Elm geht. Zwei Mal im Jahr scheint die Sonne genau dadurch auf die Kirche in Elm und das ist immer ein Riesenspektakel.

Als wir weiter liefen kamen wir noch an einem Bach vorbei, wo sich das Wasser richtig in das Gestein gefressen hatte.

Herr Petri hatte uns einen Schlafplatz organisiert. Es war echt schön. Bis Jetzt hatten wir wirklich Glück was die Schlafplätze betrifft.

Wir spielten auch noch Kuhhandel.

Und Herr Petri, Frau Bürgel, Janis Phil und ich sahen uns eine Kirche an. Auf dem Weg zu dieser kamen wir an einem uralten Steindreieck vorbei, das eine genaue Linie zog zur nächsten Kirche. Irgendwie finde ich das magisch! Danach gingen wir schlafen, aber dieser magische Ort wird mir in Erinnerung bleiben.

Lea

Lea

Kurzer Lagerbericht

Das Lager war eigentlich ganz cool, aber das Thema (Geologie) war nicht cool.
Wir haben in guten und in schlechten Zeiten zusammen gehalten.
Wir spielten fast jeden Abend «Werwölfeln» oder «Wahrheit oder Pflicht».
Das beste war das Thermalbad in Vals.
Das blödeste im Lager war das Wandern und die Bergwerke, aber sonst war alles OK.

Lara